Time-to-Hire: eine wichtige HR-Kennzahl - so halten Sie diese schlank

„Warum bei einem Rekrutierungsprozess die Time-to-Hire eine wichtige Kennzahl ist und was Sie dafür tun können, diese schlank zu halten“

Philipp Uhlmann

Von Philipp Uhlmann

Oft treten Firmen mit einem Recruiting-Unternehmen in Kontakt, wenn die eigenen Suchmassnahmen nicht die gewünschten Resultate gebracht haben oder das Recruiting in die Hände eines Spezialisten gegeben werden soll. Da die Time-to-Hire, also die Zeit zwischen Bekanntwerden der Vakanz und der Vertragsunterzeichnung, respektive dem Stellenantritt sehr wertvoll ist, muss rasch gehandelt werden. Weil Zeit gleich Geld bedeutet, muss ein Unternehmen rechtzeitig analysieren, ob eine Stellenbesetzung aus eigener Kraft gestemmt werden kann oder ein Headhunter beigezogen werden soll. Denn die Time-to-Hire ist eine der wichtigsten HR-Kennzahlen und hat einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzen, die Candidate-Experience und die Mitarbeiterzufriedenheit.

„Weil Zeit gleich Geld bedeutet, muss ein Unternehmen rechtzeitig analysieren, ob eine Stellenbesetzung aus eigener Kraft gestemmt werden kann oder ein Headhunter beigezogen werden soll“

Die Time-to-Hire hat Auswirkungen auf folgende Punkte:

  • Unbesetzte Stellen können zu erhöhten Kosten und Umsatzeinbussen führen.
  • Mitarbeiter müssen vakante Stellen abfangen und Mehrarbeit leisten, was zu Stress und krankheitsbedingten Ausfällen führen kann.
  • Langsame Recruiting-Prozesse können zu einer schlechten Candidate Experience führen.
  • Führungs- und Fachkräfte, die direkt angesprochen wurden oder sich bewerben, haben oft mehrere Jobangebote. Deshalb gilt es, rasch zu entscheiden.

„Oft wird in Bezug auf die Cost-per-Hire die Time-to-Hire vernachlässigt“

Die Time-to-Hire lässt sich in verschiedene Phasen einteilen: die Vorbereitungsphase, die Phase der Personalsuche sowie die Entscheidungsphase. In der Vorbereitungsphase sollten eine Kostenabklärung und eine Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stellenmarkt vorgenommen werden. Oft wird in Bezug auf die Cost-per-Hire die Time-to-Hire vernachlässigt. Es werden lediglich die Massnahmen, die zur Stellenbesetzung geführt haben, berechnet und die Umsatzeinbussen oder andere finanzielle Ausfälle nicht vollumfänglich einbezogen. Verschiedene Studien aus den vergangenen Jahren belegen, dass die Zeit bis zur Stellenbesetzung im Rahmen des Fachkräftemangels stetig gestiegen ist. Die dadurch verursachten Kosten und die Belastung der Mitarbeitenden, die zwischenzeitlich Mehrarbeit leisten müssen, erhöhten sich in den letzten Jahren massiv.

„Schon mit einfachen Massnahmen kann eine schlanke Time-to-Hire erreicht werden“

Eine schlanke Time-to-Hire kann mit folgenden Massnahmen erreicht werden:

  • Rechtzeitige Auseinandersetzung mit den erfolgversprechendsten Rekrutierungstools und Auswahl der besten Rekrutierungskanäle.
  • Zeitliche Planung der einzelnen Schritte des Bewerbungsprozesses.
  • Evaluation der Verkaufsargumente, die zu einem Wechsel zu Ihrem Unternehmen motivieren.
  • Ein aktiver Verkauf der Stelle und die gezielte Direktansprache der richtigen Kandidaten*innen.
  • Eine gute Candidate-Experience.
  • Aufbau eines Talent Pools oder einer Candidate-Pipeline.
  • Gute Zusammenarbeit zwischen den internen Abteilungen und schnelle Anstellungsentscheide.
  • Analyse und Optimierung der internen Rekrutierungsarbeitsabläufe.

Um die frühzeitige Analyse wahrnehmen zu können, lohnt sich ein rechtzeitiger Austausch mit einem externen Partner. Wir von upConsult beraten Sie in dieser Phase sehr gerne unverbindlich und kostenlos. Dank unserer langjährigen Erfahrung und unserem ausgezeichneten Netzwerk kennen wir die Arbeitsmarktsituation sehr gut. Wir helfen Ihnen gerne bei Ihren Vorabklärungen und mit unserer Einschätzung.

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